Blog "Hunde"

"Der tut nix!!"

Also ich muß doch jetzt mal Luft ablassen. Heute Abend (es war noch hell) wollten mein Mann und ich mit unseren beiden Hunden - einem Schäferhundrüden und einer Schäfermixhündin - auf einem Feldweg spazieren gehen. Der Feldweg geht vom Parkplatz weg einen kleinen Hügel hinauf. Alle Maisfelder im Umkreis sind bereits abgeerntet, wenn man oben am Hügel ist, kann man dort oben sehr weit sehen, ob da jemand kommt. Nur ob jemand unten an dem Hügel ist, das sieht man von oben nicht.

 

Wir lassen unsere beiden aus dem Auto und leinen sie an (Flexleine). Als ich wieder hochschaue, steht ein Dobermann direkt vor unseren Hunden - ohne Leine, vom Halter/der Halterin keine Spur. Ich bekam einen Riesenschreck, 2 angeleinte Hunde und ein unangeleinter, das kann gehörig schief gehen! Habe versucht, den Hund mit mehreren "Hau ab!" zu verscheuchen, hat aber nicht geklappt. Ich weiß, da sollte man nicht laut werden, aber ich bin so erschrocken... Unsere beiden Flexleinen hatten sich auch noch verheddert, spannten sich dadurch an und alle Hunde fingen zu bellen an. Oben vom Hügel her ist ein Rufen zu hören, aber der Dobermann dreht nicht um. Auch beim zweiten Mal nicht. Da endlich taucht der Halter oben am Hügel auf, rennt aber aufgrund des Hundegebells nicht, sondern kommt gemächlich auf uns zu.

 

"Ihr Hund hat unsere angegriffen.", rief ihm deshalb mein Mann zu. Der Halter lief genauso langsam weiter. Als er schließlich bei uns war, sagte er: "Mein Hund greift keine anderen Hunde an, der tut nix!!". "Bitte leinen Sie Ihren Hund an!" sagte mein Mann wieder. Antwort: "Warum, gehört Ihnen dieses Grundstück hier?"

 

Ich sagte ich sei so erschrocken, weil ein unangeleinter Hund auf einmal da war, ohne daß man einen Halter gesehen hätte. Unsere Hunde brachten wir zurück in den Kofferraum unseres Autos. Der andere Hundehalter blieb stehen. "Bitte gehen sie doch weiter", sagte mein Mann. - "Warum?" kam vom anderen Hundehalter. Mein Mann mußte die Aufforderung tatsächlich wiederholen und: "Wenigstens entschuldigen könnten Sie sich!" - "Hab mich doch entschuldigt." meinte der. Ich hatte keine Entschuldigung gehört.

 

Mir saß immer noch der Schreck in den Gliedern und ich war stocksauer.

 

Wenn man einen Hund hat und es kommt einem ein anderer Hundehalter mit angeleintem Hund entgegen, dann hat das einen Grund, daß der Hund angeleint ist, zum Beispiel:

 

- der Hund jagt (bei unserer Hündin ist das der Fall)

 

- der Hund ist an der Leine, weil er unangeleint nicht hört - wenn er abgelenkt ist, schon dreimal nicht (deshalb hätte der Dobermann meiner Meinung nach auch an die Leine gehört)

 

- der Hund ist operiert worden und soll nicht herumtoben

 

- der Hund ist mit anderen Hunden nicht verträglich

 

- es besteht in dem betreffenden Gemeindegebiet für größere Hunde Leinenpflicht (das war der Fall!!)

 

- es ist eine läufige Hündin

 

- der Hundehalter übt mit dem Hund

 

Auf jeden Fall hat der Hundebesitzer mit dem angeleinten Hund einen Grund, diesen angeleint zu lassen. Und NEIN, Hunde müssen nicht zwingendermaßen miteinander spielen.

 

Meine beiden leine ich immer an, wenn uns Radfahrer, Jogger oder Spaziergänger entgegenkommen, weil viele wegen der Größe meines Schäferhundrüden Angst haben. Im Winter haben beide, wenn's dunkel ist, ein Leuchthalsband um und ich selbst bin mit Stirnlampe und Warnweste auch gut zu sehen - aus den gleichen Gründen. Ich fände es auch nicht toll, wenn ein Hund - egal welcher Größe - auf mich zugerannt käme.

 

Außerdem besteht bei einer Begegnung von angeleintem + nicht angeleintem Hund die Gefahr einer Rauferei. Der angeleinte Hund kann sich durch die Leine nicht so bewegen, wie er will.

 

Nur hatte der Hundehalter des Dobermanns uns wegen des Hügels gar nicht sehen können und sein Hund war schon am Fuß des Hügels während er selbst noch oben war. Der Dobermann war ohne Zweifel außerhalb des Einwirkungsbereichs des Herrchens. Und davon abgesehen hört er ganz klar nicht. Punkt.

 

"Der tut nix!" heißt übersetzt: "Der kommt eh' nicht, wenn ich ihn ruf'!"

 

Meiner Meinung nach gehören alle Der-tut-nix-Hunde an die Leine. Immer.

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Kein LeinenPöbler Mehr

Finn auf der Terrasse

Wenn man einen Leinenpöbler hat, wird die Gassirunde zum Spießrutenlauf. Im Blog hatte ich darüber berichtet, daß ich deshalb mit unseren beiden Hunden Ende Mai beim Hundetrainer Max Denzinger (www.hundeflüsterer-muhramsee.de) war und welche Erfahrungen ich seitdem gemacht habe.


Seit Anfang August benutze ich bei Spaziergängen mit meinem Schäferrüden wieder eine "normale" 2,5m-Leine. Etliche Hundebegegnungen und das Vorbeilaufen an Kühen auf einer Weide verliefen ruhig.


Gestern war wohl der "Generaltest": Zuerst ist eine Frau auf Inlineskates mit einem Rottweiler und einem Dobermann an der Leine an mir vorbei. Ein kurzer Beller von meinem Schäferrüden, das war's aber auch. Dann bin ich an einer Mutter mit Tochter mit ihrem Huskymix vorbei, die in den Acker ausweichen und zu zweit den Hund blockieren mußten, damit er meinen nicht sehen konnte (meiner bellte nicht und lief ruhig weiter) und schließlich an einer jungen Frau mit einem Dackelmix (auch da blieb meiner ruhig). Toll, absolut kein Vergleich mehr zu "vorher"!

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Leinenpöbler: 3 Wochen später

Finn beim alten Wasserwerk

Zugegeben, auf dem Foto sieht mein Schäferrüde wegen seiner Größe zwar imposant, aber doch "ganz lieb" aus. Ist er auch, solange man mir nichts tut ;-)  Ich hab' ja im Blog vor 3 Wochen geschrieben, daß ich mir den Rat eines Hundetrainers geholt habe, weil es mein Traum ist, mit meinem Schäferrüden und/oder unserer Hündin egal wo gehen zu können, OHNE daß es "Krawall" gibt, wenn uns andere Hunde entgegenkommen. Geballte 60kg - das geht ja auch auf die Arme.


Es läuft definitiv immer besser, nur manchmal klappt es halt noch nicht so gut. Naja, an einem Ehepaar mit 2 bellenden Hunden, mit unseren beiden vorbeizukommen, ist schon eine Herausforderung. Überraschenderweise hat das bei mir selbst - vorneweg mit dem Schäferrüden, hinter mir mein Mann mit der Hündin - annehmbar geklappt. Als mein Rüde die Ohren stellte und fixierte (also die "Vorzeichen", daß es "gleich losgeht"), schaffte ich es nicht, ihn zu korrigieren. Dann kam ein Beller von ihm (= nächste Eskalationsstufe), ich ruckte kurz an der Leine und lief richtig zackig weiter. Das funktionierte! Mein Mann hatte allerdings mit der Hündin alle Hände voll zu tun.


Ganz stolz war ich gestern. Zuerst lief ich mit dem Schäferrüden ein Stück vor einem anderen Gassigeher, drehte dann aber um und lief diesem auf der anderen Straßenseite auf der Straße (da kein Bürgersteig vorhanden) entgegen. Die Leine (normale 2m-Leine) war locker und obwohl der andere Hund bellte und an der Leine zu uns hin zog, blieb mein Schäferrüde ruhig.


Bei Hundebegegnungen die Leine durchhängen lassen und zügig ruhig vorbeizulaufen, dann funktioniert es - fast ausnahmslos. Das "ruhig vorbeilaufen" ist nur nicht so einfach.


Im gerade erzählten Fall kannte ich den anderen Hundebesitzer und er weiß, daß ich am Üben bin :-)   Danke Thomas, toll, daß Du da mitmachst!


Wenn es aber stimmen sollte, daß es 50 (manche sagen auch 100) "gut laufende" Hundebegegnungen braucht, bis der Hund gelernt hat, bei Hundebegegnungen ruhig zu bleiben und man aber jedesmal, wenn der eigene Hund pöbelt, wieder bei Null anfängt, dann wären wir mit beiden Hunden ........ hm, da brauchen wir noch ein bißchen.


Es ist auch ein Unterschied, ob ich mit einem Hund oder mein Mann und ich mit beiden Hunden unterwegs sind. Zwei Hunde, die zusammen leben, sind nicht "Wesen von Hund 1" + "Wesen von Hund 2", wenn ein anderer Hund entgegenkommt, sondern ein Rudel. Und meistens schaut sich der eine vom anderen nicht immer das Gute ab ;-)


Der Schäferrüde sollte ein Spielkamerad für unsere Hündin sein, die sehr gerne rennt. Aber die Dame mag halt leider nur spielen, wenn sie selbst Lust darauf hat.


Bin also viel am Üben mit den Hunden. Außerdem spiele ich demnächst bei mehreren Veranstaltungen ein paar Stücke als Teil eines Saxophontrios, eine Premiere für mich. Jeder von uns hat da andere Noten. Lampenfieber habe ich jetzt schon. Da kann ich das "ruhig bleiben" gleich mal mitüben.

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Leinenpöbler (die Woche danach)

Danna & Finn

Nach meinem Besuch mit meinen beiden Hunden beim Hundetrainer Max Denzinger letzte Woche Mittwoch ging's fleißig ans Üben und Umsetzen dessen, was er mir gezeigt hat.

 

Schon am ersten Tag, als ich dabei war, mit unserer Hündin Danna zu üben, kam mir ein Mann mit 2 freilaufenden Hunden entgegen, eines davon ein Golden Retriever, der andere Terriergröße. Da er noch weiter weg war, rief ich ihm zu, bitte seine beiden Hunde, die auf uns zu rannten, zu sich zu rufen. Antwort: "Die tun nix. Machen Sie Ihren Hund los." Ich rief, daß ich das nicht wolle, weil ich übe, mit meinem Hund an anderen vorbeizulaufen. Keine Reaktion, er rief sie nicht zurück und machte auch sonst keine Anstalten, seine immer noch freien Hunde "einzusammeln". Nicht auszudenken, wenn seine Hunde zu Danna hinlaufen und beide an ihr rumschnüffeln. Das wollte ich vermeiden. Ich schickte Danna ins Sitz und stellte mich vor sie, Danna ließ einen kurzen Beller los und 2 Meter vor mir stoppten die beiden freilaufenden Hunde. Ich wiederholte meine Bitte. "Jetzt machen Sie schon Ihren Hund los, meine tun nix." Meine Antwort: "Aber meine vielleicht" ignorierte er. "Herrgott nochmal, machen Sie doch den Hund los, für den ist es auch nix, wenn er immer an der Leine gehen muß." Ich drehte mit Danna um und ging, hinter mir her rief er immer noch "Das gibt's doch gar nicht, lassen Sie den Hund laufen"....


Hallo??!! Ich habe mehrere gute Gründe, warum ich meinen Hund NICHT ableine!

 

Dazu habe ich einen super Artikel gefunden: "Bitte den Hund anleinen.".

 

Und mein Mann meinte "Die tun nix" hieße genau das: "Die tun NIX" - also auch nicht zum Frauchen/Herrchen zurückkommen....  

 

Solange ich bei Hundebegegnungen rechtzeitig korrigierte - nicht immer einfach, ist manchmal eine Sache von nur 2 Sekunden -, die Leine durchhängen ließ und selbst ruhig blieb, hat es toll geklappt.

 

Bei einem schwarzen Chow Chow, der uns (ich mit meinem Schäferrüden Finn und hinter mir mein Mann mit Danna) auf einem schmalen Feldweg entgegenkam und den ich zu spät gesehen habe - dafür Finn um einiges früher - lief es nicht so gut. Finn hatte schon eine ganze Weile die Ohren oben, als ich den Chow Chow sah. Korrigieren konnte ich nicht mehr, die Leine spannte sich, daraufhin wollte er VOR mir zum anderen Hund hin, ich nahm die Leine kürzer (drei Beller von Finn), legte an Tempo zu und ging am fremden Hund vorbei. Kaum war die Leine locker, lief Finn neben mir her, als wäre nichts. Die Chow Chow-Begegnung hab' ich total verbockt. So geht es NICHT.


Es klappt nicht immer, aber immer besser :-)

 

Die Hunde dürfen seit letzter Woche auch nicht mehr vor mir und/oder meinem Mann ins Haus stürmen. Ich habe ein Spiel daraus gemacht: Beide Hunde vor der Haustür ins Sitz, ich gehe ins Haus und rufe dann die Hunde einzeln ins Haus ("Danna ok").

 

Verbessert hat sich schon mal:

 

  • die Leinenführigkeit von Danna (zerrt nicht mehr  an der Leine)
  • mit beiden Hunden an der Leine an hinter einem Zaun bellenden Hunden vorbeigehen: Keine Pöbeleien und Gezerre mehr
  • durch einen Ort/eine Stadt laufen - auch wenn ich hinter jemand mit einem Hund hinterherlaufe oder auf der anderen Straßenseite einer ist
  • Wir sind mit den Hunden wieder Wege gelaufen, die wir uns schon lange nicht mehr zu laufen getraut haben
  • Hunde sind entspannter


Weiter üben ist angesagt.

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Leinenpöbler

Ihr könnt mit eurem Hund nicht an anderen ohne Gebelle oder gar Rangelei vorbeilaufen?

 

Beim Gassigehen denkt ihr schon: "Oh Gott, ein anderer Hund, jetzt geht das Theater gleich wieder los?

 

An Urlaub mit Hund(en) ist deshalb überhaupt nicht zu denken?

 

Kenne ich zur Genüge!

 

Und das, obwohl unsere beiden Hunde auf dem Hundeplatz toll laufen. Auch die Begleithundeprüfung haben beide bestanden. Aber die Hunde auf dem Platz kennen ja beide schon.

 

Nachdem ich nur noch um 6:15 Uhr und um 11 Uhr (mit jedem Hund einzeln) Gassi gegangen bin, weil ich da auf keinen anderen Hund treffe und um 18 Uhr auf einem Feldweg 2km weiter weg, auf dem Hundebegegnungen auch sehr unwahrscheinlich sind. So kann es nicht weiter gehen.

 

Klar, daß meine eigene Angst, auf andere Hunde zu treffen, viel damit zu tun hatte. Die überträgt sich auch auf meine Hunde. Und als Folge gibt's Pöbeleien. Und ich bekomme immer mehr Panik, auf andere Hunde zu treffen (zusammen 60 kg zu halten, die sich in die Leine schmeißen, ist ja nicht ganz einfach).

 

Deshalb habe ich beschlossen, etwas dagegen zu unternehmen und mich gestern nachmittag mit Hundetrainer Max Denzinger aus Muhr am See - in der Nähe Altmühlsee/Brombachsee -(Webseite: http://www.xn--hundeflsterer-muhramsee-ipc.de/index.html) getroffen.

 

Zuerst hat er sich genau schildern lassen, wie jeder der beiden Hunde aus meiner Sicht bei anderen Hundebegegnungen reagiert und hat sich jeden Hund angesehen, wie er mit mir läuft. Dann wurde eine Hundebegegnung zunächst mit einem anderen Hund hinter einem Zaun "nachgestellt", an dem ich mit einem meiner Hunde vorbeiging.

 

Es kam, wie ich es gewohnt war: THE-A-TER!

 

Dann hat Herr Denzinger dasselbe gemacht.

 

Der Unterschied hätte größer nicht sein können!

 

Kein Gepöble mehr, nix - nicht mal ein kleiner Beller. Unglaublich!

 

Jeder Hund bekam eine Moxonleine (Retrieverleine) mit Stop (wichtig, ich will ja meinen Hund nicht würgen), unter die ich noch meine ganze Hand schieben konnte - und dann führte ich unter Anleitung von Herrn Denzinger zuerst meinem großen Schäferhundrüden und danach unsere Schäfermixhündin Richtung Marktplatz von Gunzenhausen. Zwischen unbekannten Hunden, Menschen und Autos durch.

 

Unglaublich, das wäre nur zwei Stunden zuvor absolut undenkbar gewesen!

 

Und dann die "Krönung": Ich ging mit meinen beiden Hunden zusammen an der Leine auf den Marktplatz, zwischen 3 Hunden bei einer Frau rechts von mir und einem Hund links von mir mitten durch - ohne Probleme! Direkt vor einem fürchterlich bellenden Chihuahua auf den Oberschenkeln einer vor einem Eiscafe sitzenden Frau vorbei. Weitere Hunde, Radfahrer, eine Dame mit Rollator, Fußgänger - alles ohne Leinenpöbelei. 

 

Wir hatten insgesamt Begegnungen mit ca. 20 (!!) Hunden.

Mit beiden Hunden auf dem Marktplatz in Gunzenhausen
Mit beiden Hunden auf dem Marktplatz in Gunzenhausen

Ich habe gelernt, daß es wichtig ist, als Hundeführer die Einstellung "Ich habe meine Umwelt im Griff" zu haben, ruhig bleiben - und die Leinen durchhängen zu lassen. Beim ersten Anzeichen (Ohren nach oben und/oder Schwanz erhoben, noch bevor der Hund anfängt, den anderen zu fixieren) bekommt der Hund einen kurzen Ruck. Ruhig weitergehen. Leine hängt locker durch.

 

5m vor dem entgegenkommenden Hund anfangen, etwas schneller zu gehen und zügig am anderen Hund vorbeilaufen.

 

Das ist gar nicht so einfach, wenn man es anders gewohnt ist. Spanne ich die Leine an oder bin zögerlich ("Geht das auch wirklich gut?") geht der Hund sofort nach vorne.

 

Ein herzliches Dankeschön geht an Max Denzinger, der mir sehr eindrucksvoll mit meinen eigenen Hunden vorgeführt hat, wie Hundebegegnungen ruhig ablaufen und mir geduldig erklärt hat, worauf es dabei ankommt.

 

Jetzt ist auf jeden Fall viel Üben angesagt: Frauchen lernt, locker zu sein und die Leinen durchhängen zu lassen und die Hunde, daß ICH führe und sie bei mir sicher sind.

 

Etwa 100 Hundebegegnungen sind nötig, damit sich alles festigt, dann wird die Moxonleine wieder gegen die "normale" Leine getauscht.

 

Geht bei nur einer Hundebegegnung in der "Übungsphase" das Gepöbele an der Leine wieder los weil man unsicher war, die Leine gespannt hat oder den Hund nicht früh genug korrigiert hat, fängt man sozusagen wieder von Null an.

 

Also sehr viel Arbeit in den nächsten Wochen :-)

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Das ist Sch.... - Hundekot

Hundekot auf dem Radweg nach Au

Heute morgen auf der Gassirunde mitten auf dem Radweg...

 

Gebe ja zu, daß ich die Hinterlassenschaften meiner Hunde "nur" wegmache, wenn sie innerhalb eines bewohnten Gebietes ihren Haufen machen oder wenn es auf einem Gehweg/Weg/einer Straße wäre. Wobei ich meinen beiden beigebracht habe, "es" nie auf Asphalt zu machen. 

 

Ich habe dazu extra Kotbeutel dabei. Und die trage ich dann auch - weil es bei uns keine Boxen gibt, in die man die vollen Beutel entsorgen könnte - die 2 - 3 km zurück nach Hause.

 

Aber der auch noch ziemlich große Haufen heute morgen war mitten auf einem Radweg. Kein Stecken in der Nähe, damit ich ihn hätte wenigstens auf die Seite schubsen können.

 

Klar sieht man nicht, wo ein Hund hinmacht, wenn man ihn frei laufen läßt. Nur ist zur Zeit Brut- und Setzzeit, bis Mitte Juni hatte ich gedacht, sollen die Hunde (auch hier in Bayern) angeleint bleiben. Mindestens die, die alles jagen müssen, was rennt.

 

Muß dem Haufen nach schon ein ziemlich großer Hund gewesen sein. Und wenn's gar von einem zweibeinigen gewesen sein sollte - umso schlimmer.

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Pfotografie

Foto Pfote Finn
Pfote Finn von oben

Fotos einer Pfote, ein "Pfoto" sozusagen :-).


Die gehört meinem Schäferhundrüden. Die Größe ist schon beeindruckend, oder?


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Gezeichnet - Schäferhund

Schäferhund, Bleistift, 30 x 40cm

"Schäferhund", Bleistiftzeichnung auf festem Papier, 30 x 40cm. Bei den Augen habe ich etwas Kohlestift verwendet, um sie ausdrucksstärker zu machen.

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Genähmalt - Mops

Mops, genähmalt, 30 x 40cm

Ich hatte Bilder genähmalt, indem ich


  • die Vorlage mit einem Stift, den man ausbügeln kann, auf Stoff vorgemalt habe
  • die Vorlage in groben Linien auf Butterbrotpapier abgepaust, auf den Stoff aufgesteckt, dann nachgenäht und am Schluß das Butterbrotpapier mühsam entfernt habe
  • Soluvlies (wasserlösliches Vlies) auf die Vorlage aufgelegt, die Vorlage grob nachgemalt, dann alles nachgenäht und schließlich das Vlies ausgewaschen habe.


Hier ist noch eine andere Variante:

Wie der genähmalte Mops entstanden ist

Ich habe Leinenstoff verwendet.

 

Auf den Stoff mit einem Stift, den man ausbügeln kann (z.B. Frixion, blau), die gewünschte Bildgröße aufmalen, in diesem Fall 30 x 40cm.

 

Dann mit Abstand von 2cm einen weiteren Rahmen.


Wie der genähmalte Mops entstanden ist

An der äußeren Linie den Stoff abschneiden und anschließend mit Zickzackstich am Rand entlangnähen, damit er nicht ausfranst.


Wie der genähmalte Mops entstanden ist

Mit einem Beamer (ich habe mir einen Minibeamer besorgt, der ist nur etwa so groß wie ein iPhone) das gewünschte Foto auf den Stoff werfen, so daß das Motiv innerhalb des vorgezeichneten (schmäleren) Rahmens ist.


Dann mit einem ausbügelbaren Stift (z.B. Frixion) die groben Konturen nachzeichnen.


Wie der genähmalte Mops entstanden ist

.... ungefähr so. Ich habe das Motiv etwas verschoben, damit ihr die Linien, die ich nachgezeichnet habe, sehen könnt.


Macht Markierungen, wo die Fläche dunkler sein soll.


Wie der genähmalte Mops entstanden ist

So sieht das fertig vorgezeichnete Bild aus.


Wie der genähmalte Mops entstanden ist

Auf die Rückseite habe ich Stickvlies geheftet.


Wie der genähmalte Mops entstanden ist

An der Nähmaschine - ganz wichtig - den Transporteur ausschalten, den Quiltfuß anbringen (ich kann's mit dem Echoquiltfuß, den man auf dem Foto sieht, am besten) und den Stoff mit einer Handfläche links der Nadel und einer rechts der Nadel vorsichtig entlang der vorgezeichneten Linien schieben.


Wie der genähmalte Mops entstanden ist

Etwas später....


Wie der genähmalte Mops entstanden ist

Fast fertig, nun fehlt nur noch die Schnauze, die Nase und die Krallen.


Wie der genähmalte Mops entstanden ist

Die Schnauze habe ich mit Zickzackstich und grauem Faden gemacht, damit man die Details in schwarzem Faden noch sehen kann. Allerdings nicht vergessen, beim Zickzackstich den normalen Nähfuß anzubringen und den Transporteur wieder einzuschalten!


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Gesehen werden: Gassigehen in der Dunkelheit

Ich selbst bin ja kein Fan der Zeitumstellung und ich mag es nicht besonders, wenn es morgens erst "spät" hell und abends zusätzlich sehr "früh" dunkel wird.

 

Da die Autofahrer ja offenbar so gar nicht damit rechnen, daß morgens um 6 Uhr jemand mit dem Hund schon eine Bundesstraße überqueren könnte, um zu einem Radweg zu kommen, habe ich "aufgerüstet":

 

1. Leuchthalsbänder für die Hunde

 

Jeder Hund hat ein andersfarbiges. Nach einer Weile weiß man dann schon, welcher Hundehalter einem in der Dunkelheit entgegenkommt, etwa "2 x rot = die Helga aus Nr. 8", "grün, blau und weiß = Susanne" etc. Ich seh' dann zwar aus wie ein wandelnder Christbaum, aber gesehen werden ist mir das wert.

 

2. Halsbänder mit Reflektorstreifen

 

3. Stirnlampe für mich

 

Habe es eine Zeitlang mit einer Taschenlampe versucht. Das geht noch, wenn man nur einen Hund hat. Bei zwei Hunden ist eine Stirnlampe überaus praktisch - auch wenn's uncool aussieht.

 

4. Warnweste für mich

 

Wenn es stockdunkel ist und ich mit den Hunden raus muß, ziehe ich noch eine dünne neongelbe Sicherheitsweste (vom Design her wie wenn ein T-Shirt seitlich offen wäre + rechts und links zum Zusammenknoten) über. War schon mehrmals froh, wenn ich auf einer unbeleuchteten Verbindungsstraße zwischen zwei Ortschaften gelaufen bin. Leider sehen mich die Autofahrer trotzdem schlecht, wenn sie seitlich auf mich zufahren.

 

Und da wäre noch:

 

Spikes an den Schuhen

 

Hab' zwar welche zum Aufziehen auf meine Winterstiefel, weil es schon dunkel UND spiegelglatt war, aber hab' mich noch nicht getraut, sie einzusetzen. Möchte keinem der Hunde die Pfote durchlöchern...

 

"Sicherheitsweste für Hunde"

 

Manche ziehen den Hunden "Sicherheitswesten" über. Damit habe ich keine Erfahrung, aber vielleicht jemand von euch?

 

Reflektierende Leinen

 

Die Leinen aus Biothane, die ich - wenn's naß ist - gerne benutze, weil sie sich nicht vollsaugen, reflektieren nicht. Habt ihr eine? Wie findet ihr die?

 

 

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Genähmalt: Golden Retriever

Golden Retriever, genähmaltes Bild, 30 x 40cm

Diesmal ist es ein Golden Retriever, den ich mit der Nähmaschine "gemalt" habe. Bild kann in einem Bilderrahmen 30 x 40cm gerahmt werden.



Und so habe ich das Bild gemacht:


Auf Leinenstoff die gewünschte Bilderrahmengröße mit Frixionstift (Linien verschwinden, wenn sie überbügelt werden) vorzeichnen.


Eine zweite Linie mit ca. 2cm Abstand außenherum.


Auf Soluvlies - das ist Vlies, das sich mit Handwäsche auswaschen läßt - das Motiv mit einem wasserfesten Stift vorzeichnen. Ich würde keinen schwarzen nehmen, sonst sieht man hinterher nicht, wo schon "genähmalt" ist.


Soluvlies mit Stecknadeln auf dem Leinenstoff feststecken.


An der Nähmaschine den Transporteur ausschalten.


Ich nähe mit Geradstich.


Den normalen Nähfuß austauschen gegen einen Quiltfuß. Bei mir geht es mit dem Echoquiltfuß am besten.


Die Handflächen rechts und links neben der Nadel auflegen und so den Stoff unter der sich auf- und abbewegenden Nadel bewegen.


Hinweis: Die Hände dürfen nicht feucht oder gar naß sein, sonst löst sich das Soluvlies, auf dem das Motiv skizziert wurde, auf!

Anfang Nähen beim genähmalten Bild "Golden Retriever"

Jetzt die Markierungen nachnähen.


Die "optimale" Geschwindigkeit muß jeder selbst finden, bei mir ist es mittlere Geschwindigkeit. Wenn ich die Augen "male", gehe ich aber langsamer vor.


Genähmaltes Bild "Golden Retriever" - Halbzeit

...... etwas später....


Genähmalter Retriever, fast fertig

...... fast fertig.


Ich bin einzelne Passagen und die Augen nochmals nachgefahren.


Genähmalter Retriever, fertig

Fertig "genähmalt"


Nun vorsichtig das Soluvlies um den Hund herum entfernen.


Als nächstes das Bild mit weißem Garn säumen (an der äußersten Markierung 2cm von der Rahmenmarkierung entfernt - siehe oben).


Dann im Waschbecken in lauwarmen Wasser waschen und trocknen lassen.


Schließlich noch bügeln.


Geschafft!


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Hund der spanischen Krankenschwester, die sich mit Ebola infiziert hat, soll vorsorglich (!) eingeschläfert werden

Habe eben gelesen, daß der Hund der spanischen Krankenschwester, die sich mit Ebola infiziert hat, vorsorglich (!) eingeschläfert werden soll.


Einen Ebolatest hat man beim Hund noch nicht gemacht, ich nehme an, die Wissenschaftler haben keine Ahnung, wie mein einen Hund darauf testet. Es ist auch nicht nachgewiesen, daß Hunde Ebola übertragen.


Auch wenn der Hund 12 Jahre alt ist und sein Frauchen sehr krank ist: Sollte man nicht den Hund testen, bevor man überhaupt auch nur daran denkt, ihn einschläfert?


Was haltet ihr davon?


Hier ist der Link zum Artikel:

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/ebola-spaniens-behoerden-wollen-hund-einschlaefern-lassen-a-995942.html

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Nähmalen - Cartoon Hund

Da es nur ein Cartoon ist, habe ich eine andere 'Vorgehensweise ausprobiert: Ich habe das Bild mit Bleistift auf dem Leinenstoff vorgezeichnet - übrigens doppelt so groß wie die Vorlage - und dann mit der Nähmaschine die Bleistiftlinien "nachgemalt". Da braucht man aber schon wirklich gute Augen, die Bleistiftmarkierungen waren auf dem Stoff schlecht zu sehen.

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Müll aus dem fahrenden Auto werfen & Hundekot auf dem Gehweg

Wir sind vorhin mit unseren beiden Hunden auf einem Feldweg neben der Umgehungsstraße (Bundesstraße) Gassi gegangen. Auf einmal haben beide eine Plastiktüte gefunden, darin ein Papierbeutel einer Hähnchenbraterei mit Hähnchenfleischresten und jede Menge abgenagter Knochen. Es war so schwer, die Hunde dazu zu bekommen, den Fund auszuspucken. Hundefreunde werden wissen, daß Röhrenknochen nichts für Hunde sind - nicht auszudenken, wenn was passiert wäre! Ich hatte soooooo einen dicken Hals, war total wütend. Irgend jemand hat das Zeug einfach aus dem fahrenden Auto auf den Grünstreifen zwischen Bundesstraße und Feldweg geschmissen. Dafür habe ich keinerlei Verständnis smiley.

Auch nicht für Besitzer von Hunden in Knöchelhöhe, die meinen, wenn ihr Hund auf den Gehsteig sch****, kann man es getrost liegen lassen, es ist ja nicht viel..... smiley.

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(K)ein Hundewetter

Unsere beiden

hatten heute einfach überhaupt keine Lust, rauszugehen. Bei der Bullenhitze schickt man doch keinen Hund vor die Tür! Also absolut kein Hundewetter - oder im übertragenen Sinne doch? Uns war es auch definitiv zu heiß, selbst als wir im Wald mit den beiden Gassi gingen. Und trotz Hitze hat sich unsere Hündin dann doch ziemlich über ein Eichhörnchen aufgeregt, das knapp vor ihr einen Baumstamm hinaufflitzte...

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